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Bayern

Verdächtige Substanz tritt aus: Patienten der Sana-Klinik Pegnitz zeitweise evakuiert

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Pegnitz. Es waren dramatische Stunden in der Sana-Klinik in Pegnitz. Weil eine verdächtige Substanz ausgetreten war, wurden 30 Patientinnen und Patienten am Samstagabend in andere Krankenhäuser verlegt, 10 weitere wurden nach Hause entlassen. Nach Angaben der Klinikleitung war ein Gas vom Technikraum aus in andere Räume des Hauses gelangt. Genauere Erkenntnisse zur Art der Substanz soll eine Untersuchung bringen, deren Ergebnis Polizei und Staatsanwaltschaft nicht vor Montag erwarten.

Gegen 18.00 Uhr am Samstag hatte ein Klinikmitarbeiter nach Angaben der Polizei über Reizungen der Atemwege geklagt und den Notruf gewählt. In dem Raum, in dem das Gas ausgetreten war, befindet sich der Klinik zufolge auch der Hauptgasanschluss. Um Erdgas habe es sich aber nicht gehandelt. Das Haus stellte den Betrieb daraufhin ein und begann mit der vorsorglichen Evakuierung.

Inzwischen seien alle Räume wieder ohne Auflagen zugänglich, teilte die Leitung der Klinik mit, die am Sonntag um 17.00 Uhr wieder den Betrieb aufnehmen wollte. Bis Montag sollen zudem nach und nach auch die 30 Patienten zurückkehren, die in anderen Häusern untergebracht worden waren. Ihre Verlegung hatte sich am Samstag bis zum späten Abend hingezogen.

Feuerwehr und Polizei waren bis zum frühen Sonntagmorgen vor Ort, um nach der Ursache zu forschen. Auch die Staatsanwaltschaft ermittelt, zudem soll eine Gutachterin hinzugezogen werden. Bei dem Einsatz erlitten zwei Helfer Hautreizungen. Mehrere Polizeistreifen, etwa 130 Mitglieder der umliegenden Feuerwehren und rund 100 Kräfte des Rettungsdienstes waren im Einsatz. (dpa)

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