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36 Stunden Fußball für die Krebsforschung

FRANKFURT/MAIN (cw). 36 Stunden Fußball am Stück, 1600 Spieler: Natürlich ist die Rede nicht von der Europameisterschaft sondern dem "Kick gegen Krebs". Auf die Beine gestellt hat den außergewöhnlichen Charity-Event der Pharmahändler Anzag.

Veröffentlicht:
Peter Fischer (li.), Präsident des Fußballvereins Eintracht Frankfurt, und Dr. Thomas Trümper, Vorstandsvorsitzender des Pharmahändlers Anzag, beim Startschuss zur Charity-Aktion "Kick gegen Krebs".

Peter Fischer (li.), Präsident des Fußballvereins Eintracht Frankfurt, und Dr. Thomas Trümper, Vorstandsvorsitzender des Pharmahändlers Anzag, beim Startschuss zur Charity-Aktion "Kick gegen Krebs".

© cw

Das Großereignis findet auf dem Gelände des Bundesligisten Eintracht Frankfurt statt. Unter reger Beteiligung lokaler Prominenz soll am Ende ein Eintrag ins Guiness-Buch der Rekorde und eine fünfstellige Summe zugunsten der Krebsforschung stehen.

Noch bis Samstagabend 23 Uhr kicken Mitarbeiter, Kunden und Geschäftspartner der Anzag sowie beteiligter Sponsoren aber auch Mitglieder ortsansässiger Sportvereine non stopp.

Jeder Spieler zahlt pro halbe Stunde 30 Euro. Das Geld dient der EORTC (European Organisation for Research and Treatment of Cancer) zum Aufbau einer Biobank in Dresden.

Dort sollen aus Tumorgeweben und Blut von Patienten, die an Dickdarmkrebs leiden, genetische Profile dieser Erkrankung erstellt werden, anhand derer sich individualisierte Therapien entwickeln lassen.

Größte europäische Forschungsorganisation

Die Anzag-Muttergesellschaft Alliance Boots will bis 2016 fünf Millionen Euro zur Unterstützung dieser Biobank einwerben.

Die 1962 gegründete EORTC ist heute die größte europäische Organisation für klinische Krebsforschung. Sie hat Kontakte zu mehr als 300 Kliniken in

30 Ländern die rund 180.000 Patienten versorgen. Über 2500 Klinikärzte und Wissenschaftler kooperieren in der Vereinigung auf freiwilliger Basis.

In den zurückliegenden zehn Jahren hat die EORTC 173 internationale klinische Studien zu unterschiedlichen Krebserkrankungen aufgesetzt.

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