FUNDSACHE

Auch Maden trachten nach ihrem Vorteil

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Maden sind keineswegs jenes hirnlose Gewürm, als das man sie beim Blick in die Biotonne abqualifiziert. Forscher um Bertram Gerber vom Biozentrum der Universität Würzburg haben jetzt herausgefunden, daß die Tiere in gewisser Weise sogar über die Konsequenzen ihres Verhaltens "nachdenken".

Die Maden der Taufliege Drosophila können durch Erfahrung zum Beispiel lernen, daß ein bestimmter Geruch zuckerhaltige Nahrung verspricht und dies in ihrem Gedächtnis speichern. Wenn die Larven den süßen Duft erneut riechen, kriechen sie aber nicht direkt zur Quelle des Geruchs. Zuerst "denken sie nach", das heißt sie überprüfen, ob der Weg zum Duft ihnen einen Vorteil verschaffen würde, fanden die Forscher heraus.

Sitzen die Larven zu diesem Zeitpunkt ohnehin auf einem Haufen süßen Futters, bleiben sie dort. Steht ihnen im Moment kein Futter zur Verfügung, bewegen sie sich in Richtung Zuckerduft. (ddp.vwd)

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