Fundsache

Bankraub rechnet sich nicht

Veröffentlicht:

Verbrechen lohnt sich nicht wirklich - das ist nun auch wissenschaftlich erwiesen. Der Durchschnittsverdienst eines britischen Bankräubers liegt danach bei rund 25.000 Euro im Jahr.

In Anbetracht des Risikos ein durchaus geringer Verdienst. Die Wirtschaftswissenschaftler Neil Rickman, Robert Witt und Barry Reilly von den Universitäten in Sussex und Surrey konnten für ihre Erhebung auf bislang vertrauliche Daten der British Bankers' Association zurückgreifen ("Significance" 2012; 9: 17).

Ihre Erkenntnisse sind für Spitzbuben durchaus ernüchternd: Zwar bringt ein erfolgreicher Bankraub in Großbritannien pro Kopf gut 15.000 Euro ein, aber bei jedem dritten Beutezug gehen die Räuber leer aus.

Die Zahl der Überfälle zu erhöhen, erweist sich als keine gute Strategie: Denn damit steigt bloß die Wahrscheinlichkeit, geschnappt zu werden und im Knast nichts mehr zu verdienen. (Smi)

Schlagworte:
Mehr zum Thema

Wochenkolumne aus Berlin

Die Glaskuppel: Lauterbach und die fliegenden Sahnetorten

Kommentare
Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte und Ärztinnen sowie andere Mitarbeiter der Gesundheitsbranche Zugriff auf mehr Hintergründe, Interviews und Praxis-Tipps.

Haben Sie schon unsere Newsletter abonniert?

Von Diabetologie bis E-Health: Unsere praxisrelevanten Themen-Newsletter.

Das war der Tag: Der tägliche Nachrichtenüberblick mit den neuesten Infos aus Gesundheitspolitik, Medizin, Beruf und Praxis-/Klinikalltag.

Eil-Meldungen: Erhalten Sie die wichtigsten Nachrichten direkt zugestellt!

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen

Forschung zu Neuroprotektion

So wird versucht, das Gehirn nach dem Schlaganfall zu schützen

Biomarker-Analyse

Lässt sich die Aussicht auf gesundes Altern im Blut erkennen?

Lesetipps
Blick nach oben in die Baumkronen, sie sich verzerrt dargestellt

© visualpower / stock.adobe.com

Schwindel und massive Blutdruckabfälle

Kasuistik: Kopf im Nacken, Blutdruck im Keller

Um eine Empfehlung für den Off-Label-Einsatz von Semaglutid bei Alkoholabhängigkeit auszusprechen, sei es definitiv noch zu früh, so Wang und Mitforschende. Das Team verweist auf fünf laufende klinische Studien, die mögliche Zusammenhänge untersuchen. Deren Ergebnisse gelte es abzuwarten.

© draghicich / stock.adobe.com

Weniger Verlangen nach Alkohol

Schützt Semaglutid vor Alkoholmissbrauch?