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Bedeutende Ärzte, die an der Uni Gießen forschten

Sie stehen etwas im Schatten ihrer großen Wissenschaftskollegen Liebig und Röntgen. Doch die medizinische Fakultät in Gießen kann durchaus mit einigen bedeutenden Medizinern glänzen.

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Ludwig Jungermann (1572-1653) legte 1609 in Gießen einen "Hortus Medicus" an, der heute der älteste noch an seinem ursprünglichen Ort befindliche Botanische Garten Deutschlands ist Gregor Horst(ius) (1578-1636) war Leibarzt des Universitätsstifters Landgraf Ludwig V. und wurde von Zeitgenossen als "deutscher Äskulap" bezeichnet Johann Bernhard Wilbrand (1779-1846), der Georg Büchners "Woyzeck" als Vorbild diente, gilt als ein Protagonist der naturphilosophischen Medizin in der Romantik Ferdinand Franz von Ritgen (1787-1867) führte wichtige Neuerungen auf dem Gebiet der Geburtshilfe ein Rudolf Buchheim (1820-1879) trug maßgeblich zur Institutionalisierung der wissenschaftlichen Pharmakologie in Deutschland bei Georg Gaffky (1850-1918) verhalf den Fachgebieten Hygiene und Bakteriologie mit zum Durchbruch Georg Haas (1886-1971) führte 1924 in Gießen erstmals eine extrakorporale Dialyse am Menschen erfolgreich durch Thure von Uexküll (1908-2004) war ein Pionier der Psychosomatik und der Theoretischen Medizin Horst-Eberhard Richter (geb. 1923) gilt als Pionier der psychoanalytischen Familienforschung und -therapie und als eine Leitfigur der deutschen Friedensbewegung (kbr)

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