Highlights 1998

Karsten Vilmars Sozialverträgliches Frühableben

Veröffentlicht:

Köln, 14. Dezember 1998. "Wir müssen überlegen, ob wir das sozialverträgliche Frühableben fördern müssen" - mit dieser bis an Zynismus reichenden ironischen Äußerung zur wiederbelebten Budgetierungspolitik der rot-grünen Koalition entfacht Bundesärztekammer-Präsident Dr. Karsten Vilmar einen Sturm der Entrüstung.

Die Äußerung wird von Sprach-Moralisten zum "Unwort des Jahres" gekürt.

Es sei "blanker Zynismus, der eines Sprechers der Ärzteschaft unwürdig ist, zumal deutsche Ärzte bereits am Ende des 2. Weltkriegs vorzeitiges Sterben nach Therapieentzug als Frühableben umschrieben haben", so die Unwort-Jury.

Kommentare
Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte und Ärztinnen sowie andere Mitarbeiter der Gesundheitsbranche Zugriff auf mehr Hintergründe, Interviews und Praxis-Tipps.

Haben Sie schon unsere Newsletter abonniert?

Von Diabetologie bis E-Health: Unsere praxisrelevanten Themen-Newsletter.

Das war der Tag: Der tägliche Nachrichtenüberblick mit den neuesten Infos aus Gesundheitspolitik, Medizin, Beruf und Praxis-/Klinikalltag.

Eil-Meldungen: Erhalten Sie die wichtigsten Nachrichten direkt zugestellt!

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen

Schwindel und massive Blutdruckabfälle

Kasuistik: Kopf im Nacken, Blutdruck im Keller

77 Effektorgene identifiziert

Neue Ansatzpunkte bei der Osteoarthrose der Hand

Autonome Zellneubildungen

Neuroendokrine Tumoren besser verstehen lernen

Lesetipps
Um eine Empfehlung für den Off-Label-Einsatz von Semaglutid bei Alkoholabhängigkeit auszusprechen, sei es definitiv noch zu früh, so Wang und Mitforschende. Das Team verweist auf fünf laufende klinische Studien, die mögliche Zusammenhänge untersuchen. Deren Ergebnisse gelte es abzuwarten.

© draghicich / stock.adobe.com

Weniger Verlangen nach Alkohol

Schützt Semaglutid vor Alkoholmissbrauch?

Ein Skelett von hinten gesehen

© Sebastian Kaulitzki / stock.adobe.com

Rheumatologe gibt Tipps

So geht die Spondyloarthritiden-Therapie von heute

Veränderungen in den Genen verursachen ja die Mehrzahl der Seltenen Erkrankungen. Eine aktuelle genetische Untersuchung brachte nun bisher unbekannte Mutationen zutage.

© Anusorn / stock.adobe.com

Studie aus Deutschland

34 neue genetische Erkrankungen identifiziert