Ministerin verleiht Innovationspreise

DÜSSELDORF (skh). Zur Eröffnung der Medica am Dienstag hat Bundesforschungsministerin Annette Schavan die Preisträger des Innovationswettbewerbs zur Förderung der Medizintechnik geehrt. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung wird die 13 Forscherteams mit insgesamt 12,3 Millionen Euro drei Jahre lang fördern.

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In diesem Jahr wurden erstmals auch Vorhaben prämiert, die sich bereits in der Phase der marktnahen Forschung befinden. "Die Erweiterung des Wettbewerbes und die damit verbundene stärkere Einbindung der Industrie ist ein voller Erfolg", sagte Schavan bei der Preisverleihung. Unter 129 Anträgen sind 13 Projekte ausgewählt worden.

Zum Beispiel wurden Professor Georg Schmitz und seine Kollegen von der Ruhr-Uni Bochum für die Entwicklung eines neuen Ultraschallverfahrens zur Früherkennung von Brustkrebs ausgezeichnet. Mit der Methode soll genauer zwischen gutartigen Zysten und bösartigen Tumoren unterschieden werden können.

Das Team um Professor Klaus Affeld von der Charité erhält die Förderung für eine Vorrichtung, mit der künstliche Aortenklappen ohne Naht implantiert werden können. Dadurch soll sich die Operationszeit bei Herzklappenersatz verkürzen.

Forschern um Professor Thomas Gerber von der Universität Rostock gelang es, Knochenstrukturen im Unterhautfettgewebe anzuzüchten. Es entsteht durchblutetes Gewebe, das nach der Implantation dauerhaft überleben kann.

Einen PCR-freien Schnellnachweis von Mikroorganismen haben Wissenschaftler um Dr. Sven Bülow von der Eppendorf AG in Hamburg entwickelt. Für Ärzte soll dadurch die Antibiotikaauswahl, etwa bei einem Harnwegsinfekt, erleichtert werden.

Dr. Achim Bahr und Kollegen von IMST GmbH haben zusammen mit der Uni Duisburg-Essen und Tomovation GmbH eine Ganzkörperspule mit einer Feldstärke von sieben Tesla für MRT für hochspezifische Organ-Darstellungen entwickelt.

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