Highlights 2007

Misstrauen gegen KBV-Führungsduo

Veröffentlicht: 31.08.2012, 08:14 Uhr

6. JULI 2007. Ein Rücktritt beendet die Führungskrise an der Spitze der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV): Nach einem Misstrauensvotum tritt Ulrich Weigeldt als KBV-Vize ab.

Zuvor hatten die Delegierten einer nicht öffentlichen Sitzung über einen Abwahlantrag gegen das KBV-Führungsduo Köhler/Weigeldt debattiert.

Am Ende konnte Dr. Andras Köhler sich halten, Hausarzt Weigeldt musste gehen. Nachfolger wird fünf Tage später der rheinland-pfälzische Hausarzt Dr. Carl-Heinz Müller.

Vorausgegangen war dem einmaligen Vorgang in der bis dahin 50-jährigen KBV-Geschichte ein Machtkampf zwischen Haus- und Fachärzten.

Weigeldt, als früherer Hausärztechef habe, so sagten es damals Beteiligte, die Interessen des Verbandes zu sehr in den Vordergrund gestellt, und nicht die Interessen aller Ärzte vertreten.

Der Führungsstreit lähmte auch die Verhandlungen zur kommenden Honorarreform. Das Gesundheitsministerium betrachtete den Zustand mit Sorge: "Das ist ein beklagenswerter Zustand inmitten eines sehr fordernden Prozesses der Honorarreform", erklärte der damalige Staatssekretär Klaus Theo Schröder. (bee)

Kommentare

Sie müssen angemeldet sein, um einen Kommentar verfassen zu können.
Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Newsletter bestellen »

Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte, Medizinstudenten, MFA und weitere Personengruppen viele Vorteile.

Die Anmeldung ist mit wenigen Klicks erledigt.

Jetzt anmelden / registrieren »

Top-Meldungen
Planlos gegen Diabetes

Prävention

Planlos gegen Diabetes

Präzisere Genschere könnte CRISPR ablösen

„Prime Editing“

Präzisere Genschere könnte CRISPR ablösen

Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden. OK Weitere Informationen