FUNDSACHE

Patient repariert Lithotripter selbst

Veröffentlicht: 24.01.2007, 08:00 Uhr

Selbst ist der Mann: Da die Zertrümmerung seiner Nierensteine aufgrund technischer Probleme verschoben werden sollte, griff ein bosnischer Patient zum Werkzeug und reparierte im Krankenhaus den defekten Lithotripter selbst.

Slobodan Mocevic hatte sich für eine Extrakorporale Stoßwellenlithotripsie (ESWL) im Krankenhaus in Kasindol eingefunden, als ihm die Ärzte eröffneten, dass die Behandlung wegen eines defekten Lithotripters nicht stattfinden könne. Kurzerhand besorgte sich der 56-jährige Automechaniker passendes Werkzeug und machte sich einem Bericht der Online-Agentur Ananova zufolge daran, das Gerät zu reparieren.

"Für mich war es ein Kampf um Leben und Tod, ich konnte einfach nicht länger warten", sagte der Bosnier im Anschluss an seine siebenstündige Reparatur. Die Ärzte bedankten sich bei Mocevic und revanchierten sich mit der Zertrümmerung seiner Nierensteine. (Smi)

Mehr zum Thema

Coronavirus-Pandemie

Schleswig-Holstein verlegt COVID-Testzentren

Medizintechnik

Ein Ultraschalldetektor kleiner als eine Blutzelle

Manchester

Mann nutzt Schlange als Masken-Ersatz

Schlagworte
Kommentare

Sie müssen angemeldet sein, um einen Kommentar verfassen zu können.
Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Newsletter bestellen »

Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte, Medizinstudenten, MFA und weitere Personengruppen viele Vorteile.

Die Anmeldung ist mit wenigen Klicks erledigt.

Jetzt anmelden / registrieren »

Top-Meldungen
Dr. Matthias Jöllenbeck pfeift in der nun beginnenden Saison auch erstmals Spiele der Bundesliga.

Dr. Matthias Jöllenbeck

Bundesliga-Schiedsrichter im Arztkittel

Diese Website verwendet Cookies. Weitere Informationen zu Cookies und und insbesondere dazu, wie Sie deren Verwendung widersprechen können, finden Sie in unseren Datenschutzhinweisen.  Verstanden