Direkt zum Inhaltsbereich

Personalie

Renommierte Professur für Freiburger Immunologin

Dr. Marta Rizzi hat eine Heisenberg-Professur an der Universität Freiburg angetreten. Sie forscht zu den Krankheitsmechanismen bei angeborenen Immundefekten.

Veröffentlicht:
Dr. Marta Rizzi hat eine Heisenberg-Professur an der Universität Freiburg angetreten

Dr. Marta Rizzi hat eine Heisenberg-Professur an der Universität Freiburg angetreten

© Universitätsklinikum Freiburg

Freiburg. Professorin Marta Rizzi hat bereits zum 1. April eine Heisenberg Professur der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) an der Medizinischen Fakultät der Universität Freiburg angetreten, wie die Uni am Mittwoch mitteilte. Rizzi untersucht demzufolge mit ihrer Forschungsgruppe an der Klinik für Rheumatologie und Klinische Immunologie insbesondere die Entwicklung, Reifung und Aktivierung von menschlichen B-Zellen, die eine zentrale Rolle in der erworbenen Immunabwehr sowie bei schweren Immundefekten spielen. Die Heisenberg Professur wird an herausragende Wissenschaftler*innen vergeben und stellt eine Brücke zur Aufnahme einer langfristigen Professur dar.

Rizzi möchte Krankheitsmechanismen bei angeborenen Immundefekten sowie bei rheumatologischen Erkrankungen wie der rheumatoiden Arthritis entschlüsseln und so dazu beitragen, neue Therapieansätze zu entwickeln und die Behandlung sicherer zu machen.

Nach einem Medizinstudium an der Universität Genua schloss Rizzi 2004 ihre Promotion in Klinischer und Experimenteller Immunologie in Genua und San Diego ab. 2007 beendete sie ihre fachärztliche Ausbildung in Immunologie. Seit 2006 forscht sie am Universitätsklinikum Freiburg. Seit 2022 ist sie auch Professorin für Klinische und Experimentelle Immunologie der Medizinischen Universität Wien. (eb)

Ihr Newsletter zum Thema
Mehr zum Thema

Raumfahrtmediziner im Porträt

Jens Jordan – ein Arzt für Weltall und Erde

Das könnte Sie auch interessieren
Nationale Politik an Europas Gesundheitszielen ausrichten

© quantic69 | iStock

Politische Perspektive

Nationale Politik an Europas Gesundheitszielen ausrichten

Anzeige | CSL Behring GmbH
Kommentare
Sonderberichte zum Thema
Abb. 1: Folgen einer Fehldiagnose bei Menschen mit einer Seltenen Erkrankung (SE), die angaben, dass ihre SE oder die SE einer von ihnen betreuten Person mindestens einmal falsch diagnostiziert wurde (n=4.756)

© Springer Medizin Verlag, modifiziert nach [2]

Neuromyelitis-Optica-Spektrum-Erkrankungen

Weshalb das rechtzeitige Erkennen und Behandeln wichtig ist

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Alexion Pharma Germany GmbH, München
Abb. 1: Mittlere Veränderung des DAS28-CRP bis Woche 52 gegenüber Ausgangswert (primärer Wirksamkeitsendpunkt)

© Springer Medizin Verlag, modifiziert nach [2]

Anti-TNF-Therapie

Erstes Golimumab-Biosimilar erweitert Therapiespielräume bei RA, PsA, axSpA und pJIA

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Advanz Pharma GmbH, München
Abb. 2: ADA und nAb unter AVT05 und Referenz-Golimumab bis Woche 16

© Springer Medizin Verlag, modifiziert nach [3]

Colitis ulcerosa

Das erste Golimumab-Biosimilar erweitert die Therapieoption bei entzündlichen Erkrankungen

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Advanz Pharma GmbH, München
Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte und Ärztinnen sowie andere Mitarbeiter der Gesundheitsbranche Zugriff auf mehr Hintergründe, Interviews und Praxis-Tipps.

Haben Sie schon unsere Newsletter abonniert?

Von Diabetologie bis E-Health: Unsere praxisrelevanten Themen-Newsletter.

Jetzt neu jeden Montag: Der Newsletter „Allgemeinmedizin“ mit praxisnahen Berichten, Tipps und relevanten Neuigkeiten aus dem Spektrum der internistischen und hausärztlichen Medizin.

Top-Thema: Erhalten Sie besonders wichtige und praxisrelevante Beiträge und News direkt zugestellt!

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen

Signifikant höhere Erfolgsquote

Persistierendes Vorhofflimmern: Müssen die Leitlinien geändert werden?

Neue Terminologie

Warum PCOS zu PMOS wurde und was das mit Diabetes zu tun hat

Lesetipps
Ein Patient öffnet den Mund, damit die Ärztin seinen Rachen untersuchen kann.

© Graphicroyalty / stock.adobe.com

Datenanalyse

Wieso sich der Blick in die Mundhöhle auch für Hausärzte lohnt