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FUNDSACHE

Stricken - eine Gefahr für Patienten?

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Es soll beruhigen und Zeit vertreiben: Stricken. Doch ein englisches Krankenhaus sieht vor allem die Gefahr des wolligen Vergnügens. Es hat Stricknadeln verbannt, weil es zu Verletzungen kommen könnte, berichteten britische Zeitungen.

Im Warteraum der Klinik in der nordwestenglischen Grafschaft Cheshire, wo bisher immer ein Strickkorb bereitstand, müssen Patienten künftig nach den Utensilien fragen. Das Krankenhaus in der Ortschaft Congleton wolle eine "sichere Umgebung" schaffen und verhindern, dass sich Menschen mit den Nadeln verletzen.

Nun formiert sich Widerstand. Der Bann sei "sinnlos" und "deprimierend für Patienten", sagte etwa der Vorsitzende des Verbandes der Krankenhaus-Freunde. Und der Parlamentsabgeordnete David Davies kritisierte die Maßnahme als realitätsfern: "Wenn ich künftig einen gefährlichen Extremsport ausüben will, stricke ich." (dpa)

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