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Striptease als Steuersparmodell

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Ein innovatives Steuersparmodell hat ein New Yorker Strip-Club erdacht: Was die Damen an der Stange vollführten, sei reine Kunst, argumentieren die Betreiber und wollen die Darbietungen als Kunst besteuert wissen.

"Wenn Sie sehen würden, was diese Tänzerinnen leisten", argumentierte Andrew McCoullugh, Anwalt des New Yorker Clubs Nite Moves, vor Gericht, "dann würden Sie sagen: ‚Das ist nicht das Bolschoi-Theater, aber es ist gut.‘"

Eine Tänzerin fügte hinzu: "Das ist definitiv eine Form von Kunst. Manche Mädchen trainieren stundenlang." Robert Goldfard, Anwalt des Bundesstaates New York, lässt sich davon nicht beeindrucken: "Wenn die Frauen ihre Kleider anließen, würde niemand in diese Bar kommen, um die Vorführungen zu sehen."

Nite Moves hofft, so die Online-Agentur Orange, bei einer Änderung des Steuersatzes umgerechnet 100.000 Euro zu sparen. (Smi)

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