Gesellschaft

Umweltprogramm der UN warnt vor Artenschwund

SINGAPUR (dpa) Der alarmierende Artenschwund in der Tier- und Pflanzenwelt raubt der Menschheit die Schlüssel zur Entwicklung lebensrettender Medikamente.

Veröffentlicht: 24.04.2008, 05:00 Uhr

Vor dem Artenschwund warnt das UN-Umweltprogramm (UNEP) in einer Studie zur Artenvielfalt, die in Singapur veröffentlicht wurde.

"Der Verlust der Lebensräume, die Zerstörung und Schwächung der Ökosysteme, Umweltverschmutzung, Ausbeutung und Klimawandel zehren am Naturkapital des Planeten, einschließlich der medizinischen Schatzkiste, die in der Artenvielfalt verborgen ist", sagte UNEP-Direktor Achim Steiner.

Das Geheimnis für neue Antibiotika, Krebsmedikamente oder Schmerzmittel könne in der Tierwelt zu finden sein, heißt es in der Studie "Sustaining Life" (Leben erhalten; Oxford University Press) von mehr als 100 Autoren.

In Bonn treffen sich im Mai Vertreter von 190 Ländern zur UN-Naturschutzkonferenz, um den rasanten Artenschwund zu stoppen.

Weitere Infos zur Studie: www.unep.org

Mehr zum Thema

Konjunkturpaket

Milliarden-Finanzspritzen für ÖGD und Kliniken

„Trendwende“

Erste Berliner Corona-Ampel steht auf Rot

Schlagworte
Kommentare

Sie müssen angemeldet sein, um einen Kommentar verfassen zu können.
Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Newsletter bestellen »

Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte, Medizinstudenten, MFA und weitere Personengruppen viele Vorteile.

Die Anmeldung ist mit wenigen Klicks erledigt.

Jetzt anmelden / registrieren »

Top-Meldungen
Milliarden-Finanzspritzen für ÖGD und Kliniken

Konjunkturpaket

Milliarden-Finanzspritzen für ÖGD und Kliniken

Kinder-Versorgung steckt noch in den Kinderschuhen

Versorgungslücken

Kinder-Versorgung steckt noch in den Kinderschuhen

Diese Website verwendet Cookies. Weitere Informationen zu Cookies und und insbesondere dazu, wie Sie deren Verwendung widersprechen können, finden Sie in unseren Datenschutzhinweisen.  Verstanden