Flüchtlingsversorgung

Verhandlungen um Karte ausgesetzt

Veröffentlicht: 07.03.2016, 11:05 Uhr

SCHWERIN. Mecklenburg-Vorpommern hat die Verhandlungen um die Einführung einer elektronischen Gesundheitskarte für Flüchtlinge vorerst ausgesetzt. Gesundheitsministerin Birgit Hesse (SPD) begründete die Entscheidung mit dem beschleunigten Anerkennungsverfahren des Bundes und dem damit verbundenen Anerkennungsstatus. "Das bedeutet, sie beziehen dann keine Leistungen mehr nach dem SGB II. Zu diesem Zeitpunkt sind sie dann gesetzlich krankenversichert. Eine elektronische Gesundheitskarte hätte also nur wenige Tage Gültigkeit", sagte Hesse. Gesundheitspolitiker Torsten Koplin von den Linken im Schweriner Landtag nannte die Entscheidung ein "Stück aus dem Tollhaus". Verkürzte Anerkennungsverfahren lassen sich nach seinen Angaben nicht mit Fakten belegen. (di)

Mehr zum Thema

Aktuelle Studie

Flüchtlingsheime als Corona-Hotspots?

Kommentare

Sie müssen angemeldet sein, um einen Kommentar verfassen zu können.
Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Newsletter bestellen »

Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte, Medizinstudenten, MFA und weitere Personengruppen viele Vorteile.

Die Anmeldung ist mit wenigen Klicks erledigt.

Jetzt anmelden / registrieren »

Top-Meldungen
Prominente warnen vor Entwertung des Lebens alter Menschen

Ruf nach „moralischer Revolte“

Prominente warnen vor Entwertung des Lebens alter Menschen

Cabotegravir: Potenzial zur PrEP-Spritze?

HIV-Infektion

Cabotegravir: Potenzial zur PrEP-Spritze?

Diese Website verwendet Cookies. Weitere Informationen zu Cookies und und insbesondere dazu, wie Sie deren Verwendung widersprechen können, finden Sie in unseren Datenschutzhinweisen.  Verstanden