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Versorgungsmodell für Krebspatienten erhält Förderpreis

KÖLN (iss). Erfolg für das neue Versorgungsmodell für Krebspatienten an der Kölner Universitätsklinik: Das Centrum für Integrierte Onkologie (CIO) hat den mit 10 000 Euro dotierten Klinikförderpreis 2006 der Bayerischen Landesbank (BayernLB) erhalten.

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"Unser Ziel ist es, Kliniken auszuzeichnen, die den Strukturwandel im Gesundheitswesen mit innovativen Ideen besonders vorantreiben und dabei den Patienten in den Mittelpunkt stellen", sagte der Vorstandsvorsitzende der Bank, Dr. Rudolf Hanisch. Im CIO arbeiten alle an der Behandlung von Krebspatienten Beteiligten interdisziplinär zusammen.

Die verschiedenen Schritte von Diagnostik, Beratung und Therapie werden von einem Case Manager koordiniert. Er ist der zentrale Ansprechpartner für die Patienten und die behandelnden niedergelassenen Ärzte. Auch eine psychoonkologische Betreuung ist in das Konzept integriert.

"Dieser Preis ist eine Anerkennung für das große Engagement des gesamten CIO-Teams und bestärkt uns darin, den Weg der integrierten Versorgung und Betreuung von Tumorpatienten am Universitätsklinikum weiterzuverfolgen", sagte der ärztliche Leiter des CIO, Professor Jürgen Wolf, bei der Preisverleihung.

Das CIO hat bereits Integrationsverträge mit der Barmer Ersatzkasse und der Techniker Krankenkasse abgeschlossen. Vereinbarungen mit weiteren großen Kassen stehen bevor. Bei der Preisvergabe würdigte die BayernLB ausdrücklich das von der Barmer mit dem CIO ausgehandelte Vergütungsmodell.

Das Zentrum hat gemeinsam mit der Kasse und niedergelassenen Fachärzten Komplexpauschalen erarbeitet, mit denen die komplette Versorgung eines Tumorpatienten im ersten Behandlungsjahr abgedeckt wird.

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