Notärztin „Doc Caro“

#allesdichtmachen? Macht mal eine Schicht im Rettungsdienst mit!

Die Medizin-Bloggerin und Notärztin „Doc Caro“ schlägt den #allesdichtmachen-Initiatoren vor, mal eine Schicht auf der Intensivstation mitzumachen – und stößt damit auf große Resonanz.

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Kritisiert die Schauspieler-Initiative, die mit Clips die Corona-Politik der Bundesregierung kommentiert hatten: Notärztin Dr. Carola Holzner.

Kritisiert die Schauspieler-Initiative, die mit Clips die Corona-Politik der Bundesregierung kommentiert hatten: Notärztin Dr. Carola Holzner.

© Ralph Quincke

Essen. Die Kritik der Medizin-Bloggerin „Doc Caro“ an der Internetaktion #allesdichtmachen ist auf große Resonanz gestoßen: Bis Montagnachmittag zählte die am Samstag veröffentlichte Stellungnahme der Essener Notärztin Carola Holzner auf Instagram knapp 400 000 Aufrufe.

„Doc Caro“ fordert darin unter #allemalneschichtmachen die an der #allesdichtmachen-Aktion beteiligten Künstler auf, mal für eine Schicht im Rettungsdienst oder auf einer Intensivstation mitzuarbeiten. „Ihr habt eine Grenze überschritten“, sagt Holzner an die Teilnehmer der Aktion gerichtet. „Und zwar eine Schmerzgrenze all jener, die seit über einem Jahr alles tun.“

Hören Sie auch unseren Podcast mit Doc Caro.

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Auf die Frage, ob sich von den ursprünglichen Teilnehmern der Aktion schon jemand als Freiwilliger gemeldet hat, sagte Holzner am Montag auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur: „Von den 53 nicht.“ Andere Prominente allerdings schon. Namen nannte Holzner nicht.

Unter dem Motto #allesdichtmachen hatten Dutzende Film- und Fernsehschauspieler, darunter Jan Josef Liefers, Heike Makatsch und Volker Bruch, mit Clips die Corona-Politik der Bundesregierung kommentiert. Nach heftiger Kritik und teils Zustimmung aus dem rechten Lager distanzierten sich einige Teilnehmer später von ihren Beiträgen. (dpa)

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