„ÄrzteTag“-Podcast

Gefängnisarzt – nichts für schwache Nerven?

Ein dickes Fell und ein gutes Gespür für die „Stories“ der Patienten: Das ist wichtiges Rüstzeug für die Arbeit als Gefängnisarzt. Dr. Bernhard Rösch, seit 14 Jahren leitender Arzt der JVA Würzburg, erzählt im Podcast, was seine Arbeit prägt – und dass es auch durchaus positive Erlebnisse gibt.

Von Ruth NeyRuth Ney Veröffentlicht:
Bernhard Rösch, Leiter der Medizinischen Abteilung der JVA Würzburg.

Bernhard Rösch, Leiter der Medizinischen Abteilung der JVA Würzburg.

© Privast

Auch im Gefängnis ist selbstverständlich ärztliche Hilfe nötig – doch den Job als Gefängnisarzt haben nur wenige Mediziner als Berufswunsch auf dem Plan. Die Misere im öffentlichen Dienst macht sich daher nicht nur in den Gesundheitsämtern bemerkbar: Auch viele Justizvollzugsanstalten – kurz JVA – können ihre Planstellen nicht mehr besetzen.

Einer, den das nicht abgeschreckt hat, ist Dr. Bernhard Rösch. Der Internist leitet bereits seit 14 Jahren den Medizinischen Dienst der JVA Würzburg – zusammen mit einem Kollegen. Im Podcast-Gespräch erzählt Rösch, was die Arbeit als Gefängnisarzt prägt, wie mit Sucht, Gewalt und psychischen Störungen umzugehen ist und inwiefern die Telemedizin, die immer mehr Gefängnisse derzeit erproben, eine sinnvolle Option ist, die Behandlungsmöglichkeiten für Insassen zu erweitern. (Dauer 17:13 Minuten)

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