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Podcast „Die Berliner Stunde“

Was darf bei der Einführung eines Primärversorgungssystems auf keinen Fall schief gehen, Frau Hummers?

Primärversorgung bedeutet nicht nur neue Regeln – sie soll auch Unterstützung bieten: Das betont Eva Hummers, Präsidentin der Deutschen Gesellschaft für Allgemeinmedizin und Familienmedizin, im Podcast. Sie erklärt, warum der Begriff Lotse für die künftige Rolle der Hausärzte zu kurz greift – und woran die Reform scheitern könnte.

Heike BökenkötterVon Heike Bökenkötter Veröffentlicht:

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Die Erwartungen an das von der Bundesregierung geplante Primärversorgungssystem sind hoch: kürzere Wege für Patientinnen und Patienten, eine bessere Koordination von Behandlungen und ein effizienterer Einsatz begrenzter Ressourcen. Aber wie könnte ein solches System konkret aussehen?

Darüber spricht Professorin Eva Hummers, Präsidentin der Deutschen Gesellschaft für Allgemeinmedizin und Familienmedizin (DEGAM), in dieser Folge der Berliner Stunde. Sie erklärt, warum ein Primärversorgungssystem weit mehr ist als eine Überweisungspflicht und weshalb hausärztliche Praxen nicht nur Lotsen sein können, sondern oftmals auch fallabschließend vesorgen sollten. Wie hoch der Anteil der Anliegen sein könnte, die Hausärzte abschließend behandeln, erläutert sie im Podcast.

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Zu welchen Fachärzten sollen Patienten weiter Direktzugang haben?

Eva Hummers gibt auch Antworten auf umstrittene Fragen zur Umsetzung einer Primärversorgung: Braucht es verbindliche Regeln oder reichen Anreize aus? Zu welchen Facharztgruppen sollen Versicherte weiterhin einen direkten Zugang haben?

Nicht zuletzt geht es um die Frage, was bei der anstehenden Reform und vor allem im Prozess der Einführung einer Primärversorgung keinesfalls passieren sollte und weshalb Schlupflöcher aus DEGAM-Sicht das System aushöhlen würden.

Über diese und weitere Positionen der DEGAM geht Hummers im Gespräch genauer ein.

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