18 Fachgesellschaften gegen Pflichtterzial im PJ

NEU-ISENBURG (bee). Gegen ein Pflichtterzial im PJ in der Allgemeinmedizin haben sich 18 medizinische Fachgesellschaften sowie die Bundesvertretung der Medizinstudierenden (bvmd) und die Jungen Neurologen gewendet.

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In einer gemeinsamen Resolution appellieren sie an Bund und Länder, sich weiter für die Wahlfreiheit der Studenten einzusetzen. Für die jährlich 10.000 PJler stehe keine ausreichende Zahl an adäquaten Lehrpraxen zur Verfügung.

"Ein Pflichtterzial in einer allgemeinmedizinischen Praxis wäre nicht geeignet, Begeisterung für die Allgemeinmedizin zu wecken", heißt es in der Resolution.

Die Resolution wurde unter anderem von der Deutschen Gesellschaft für Innere Medizin (DGIM), der Deutschen Gesellschaft für Neurologie (DGN), der Deutschen Gesellschaft für Chirugie (DGCH), der Deutschen Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe (DGGG), der Deutschen Gesellschaft für Psychiatrie, Psychotherapie und Nervenheilkunde (DGPPN), der Deutschen Dermatologischen Gesellschaft (DDG), dem Berufsverband Deutscher Anästhesisten, dem Berufsverband Deutscher Internisten (BDI) sowie dem Berufsverband Deutscher Urologen unterzeichnet.

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