Ältere unterschätzen Risiken von Polymedikation

BERLIN (eb). Etwa jeder vierte Patient über 65 nimmt regelmäßig fünf oder mehr ärztlich verordnete Medikamente ein. Fast jeder fünfte dieser Patienten nimmt zudem eine Arznei ein, die für ältere Menschen ungeeignet ist.

Veröffentlicht:

Das geht aus einer aktuellen Studie des Wissenschaftlichen Instituts der AOK (WIdO) hervor. Für die repräsentative Erhebung wurden 1000 GKV-Versicherte ab 65 Jahren zu Arzneimittelverbrauch, Arzneimittelrisiskobewusstsein, Therapietreue und erlebter Arzneimittelberatung befragt.

Nach Angaben des WIdO nahmen etwa 87,1 Prozent der GKV-Versicherten über 65 in den letzten drei Monaten ärztlich verordnete Arzneimittel ein.

Rund ein Viertel von ihnen komme auf fünf oder mehr verordnete Packungen und bewege sich damit im Bereich der Polymedikation, so das WIdO.

Ihr Newsletter zum Thema
Mehr zum Thema

Entlastung der Praxen

KVNo testet den Einsatz von Physician Assistants

Kommentare
Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte und Ärztinnen sowie andere Mitarbeiter der Gesundheitsbranche Zugriff auf mehr Hintergründe, Interviews und Praxis-Tipps.

Haben Sie schon unsere Newsletter abonniert?

Von Diabetologie bis E-Health: Unsere praxisrelevanten Themen-Newsletter.

Das war der Tag: Der tägliche Nachrichtenüberblick mit den neuesten Infos aus Gesundheitspolitik, Medizin, Beruf und Praxis-/Klinikalltag.

Eil-Meldungen: Erhalten Sie die wichtigsten Nachrichten direkt zugestellt!

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen

Anwendungsbeobachtung in deutschen Praxen

Wofür Hausärzte den CRP-Schnelltest primär nutzen

Point-of-Care-Testung

Die geplante Honorar-Absenkung bei den HbA1c-Tests trifft Diabetologen hart

Kooperation | In Kooperation mit: den Akkreditierten Laboren in der Medizin ALM e.V.
Lesetipps
Test auf altersbedingte Makuladegeneration (AMD): Demenzmedikamente können möglicherweise vor der Entwicklung bestimmter AMD-Typen schützen. (Symbolbild mit Fotomodell)

© RFBSIP / stock.adobe.com

Makuladegeneration

Demenzmedikamente: Keine Unterschiede im AMD-Risiko