Großbritannien

Ärzte warnen vor Dr. Google

Immer mehr britische Patienten ziehen Informationen aus dem Internet einem Arztbesuch vor. Ärzteverbände schlagen Alarm. Denn so zögern Patienten auch den Therapiebeginn hinaus - mit teils schwerwiegenden Folgen.

Von Arndt StrieglerArndt Striegler Veröffentlicht:
Krank im Bett? Viele Briten suchen lieber Informationen im Internet als zum Arzt zu gehen.

Krank im Bett? Viele Briten suchen lieber Informationen im Internet als zum Arzt zu gehen.

© somenski / fotolia.com

Dr. Google ist kein Ersatz für den guten alten Hausarzt und die hausärztliche Konsultation. Doch in Großbritannien scheint sich diese Binsenweisheit noch immer nicht herum gesprochen zu haben.

Jedenfalls deuten neue Studien darauf hin, dass immer mehr Patienten im Königreich anstatt in die Hausarztpraxis zu gehen lieber im Internet nach Gesundheitsinformationen surfen. Das Internet ersetzt den Arztbesuch.

Eine aktuelle Untersuchung der Organisation "The Information Standard" (TIS) zeigt, wie beliebt die Selbstdiagnose bei britischen Patienten inzwischen geworden ist. Vier von zehn Patienten gaben zu, Hausarztbesuche "bewusst auf die lange Bank zu schieben".

Jeder zweite Zögerliche surft stattdessen lieber im Internet nach Gesundheitsinformationen. Das geschieht laut TIS oftmals in der Hoffnung, sich den Arztbesuch ganz sparen zu können. TIS befragte 1500 Patienten.

Damit ist klar, dass Dr. Google für Millionen Patienten in Großbritannien inzwischen zum Ersatz für den eigenen Hausarzt avanciert ist.

Welche Gefahren sich daraus für Patienten und Hausärzte ergeben, erfahren Sie, wenn Sie diesen Text in unserer App-Ausgabe vom 15.10.2013 weiterlesen.

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