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Brandenburg

Ärzte wollen Geldspritze

Wegen höherer Morbidität soll in die ambulante Versorgung mehr Geld fließen, fordern Brandenburgs Ärzte.

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POTSDAM. Die Krankenkassen in Brandenburg sollen ab 2013 erheblichmehr in die ambulante Versorgung investieren. Das fordert die Vertreterversammlung (VV) der Kassenärztlichen Vereinigung Brandenburg (KVBB).

Eine entsprechende Resolution hat sie am Freitag einstimmig beschlossen. Damit positioniert sie sich in den Honorarverhandlungen auf Landesebene, die am 20. November begonnen haben.

Die Ärzte begründen ihre Forderungen vor allem mit der erhöhten Morbidität der Brandenburger Bevölkerung, die auch durch Kassendaten bestätigt ist.

"Wer selbst in eigenen Analysen und Gutachten eine höhere Krankheitslast seiner Versicherten feststellt, muss für ihre Behandlung auch mehr Geld aufbringen", heißt es in der Resolution.

Die Ärzte seien bereit, mehr Arbeit als Kollegen in anderen Bundesländern zu leisten, wenn entsprechende Rahmenbedingungen geschaffen würden. "Entlohnung zu einem um 30 Prozent gesenkten Preis und Nichtvergütung vieler Leistungen darf es nicht mehr geben", so die Resolution.

Die Kassen müssten in die ambulante Versorgung investieren. Nur so lasse sie sich sichern und verbessern. Das seien die Kassen ihren Versicherten schuldig - besonders in Brandenburg, dem Bundesland mit der geringsten Arztdichte. (ami)

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