Berufspolitik

Ärztestreiks bei der DRV beginnen am 26. Februar

BERLIN (ble). In der Auseinandersetzung um einen arztspezifischen Tarifvertrag hat die Klinikärztegewerkschaft Marburger Bund (MB) die rund 2000 Ärzte der Deutschen Rentenversicherung (DRV) ab dem 26. Februar zu einem unbefristeten Streik aufgerufen.

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Den Auftakt will die Gewerkschaft an diesem Tag mit einer Kundgebung vor der DRV-Hauptverwaltung in Berlin machen, wie der stellvertretende MB-Vorsitzende Dr. Andreas Botzlar gestern ankündigte. "Über ein Jahr haben wir die Deutsche Rentenversicherung zu Tarifverhandlungen aufgefordert - vergebens!", sagte er. Ohne Not provoziere die DRV eine Eskalation der Tarifauseinandersetzung und damit wütende Ärzte.

Nach Angaben Botzlars verdienen Ärzte bei der DRV mit ihren bundesweit rund 100 Rehabilitationskliniken und Verwaltungsstellen im Vergleich mit Kollegen bei anderen Trägern deutlich weniger. So erhalte ein Facharzt mit mehrjähriger Berufserfahrung in einer DRV-Klinik bis zu 13,6 Prozent weniger Gehalt als ein Kollege in einem kommunalen Krankenhaus.

MB-Verhandlungsführer Lutz Hammerschlag warf Vertretern der Gewerkschaft Verdi in der DRV vor, Tarifverhandlungen der DRV mit dem MB verhindern zu wollen. Dafür gebe es klare Hinweise.

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