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An DRK-Kliniken proben Ärzte den Ausstand

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KÖLN (iss). In zwölf Kliniken des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) im Südwesten der Republik droht ein Ärztestreik. Heute informieren die Mediziner in sieben Kliniken in Rheinland-Pfalz, Baden-Württemberg und dem Saarland in einer "aktiven Mittagspause" Patienten und Öffentlichkeit über ihr Anliegen: die Aufnahme von Tarifverhandlungen zwischen der DRK Trägergesellschaft Süd-West und dem Marburger Bund.

Da sich die meisten der Kliniken in Rheinland-Pfalz befinden, ist der MB-Landesverband Nordrhein-Westfalen/Rheinland-Pfalz für die Verhandlungen zuständig. "Wir fordern für Ärzte an den DRK-Kliniken endlich einen eigenen Tarifvertrag", sagt der Landes- und Bundesvorsitzende des MB Rudolf Henke.

Die an den öffentlichen und vielen privaten Kliniken seit zwei Jahren geltenden arztspezifischen Tarifverträge würden Mindeststandards für Klinikärzte setzen. An DRK-Krankenhäusern müssten Ärzte nicht nur schlechtere Arbeitsbedingungen, sondern auch Lohnverluste hinnehmen, kritisiert Henke. Sollten die Arbeitgeber nicht reagieren, werden Ärzte ab kommenden Mittwoch zunächst an sieben Kliniken in den Streik treten, kündigt der MB an.

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