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Arzneiausgaben legen im März um 2,6 Prozent zu

Die Kassen haben 2,62 Milliarden Euro für Arzneimittel und Impfstoffe bezahlt. Ärzte verordnen dabei immer häufiger rabattierte Generika-Präparate.

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FRANKFURT/MAIN (fst).Vertragärzte haben im März dieses Jahres Arzneimittel und Impfstoffe für 2,62 Milliarden Euro zu Lasten der GKV verordnet. Das sind 2,6 Prozent mehr als im Vorjahresmonat, teilt das Beratungsunternehmen IMS Health mit.

Die Zahl der abgegebenen Packungen ist im März um 1,5 Prozent auf 61,2 Millionen gewachsen. Im ersten Quartal ergibt sich insgesamt ein Mengenwachstum von lediglich 0,8 Prozent.

Die Ausgaben haben in den ersten drei Monaten im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 3,9 Prozent auf 7,544 Milliarden Euro zugelegt. Im Gegensatz dazu ist der Impfstoffmarkt weiter rückläufig.

Die Ausgaben im März addierten sich auf 62,1 Millionen Euro, ein Rückgang von 3,8 Prozent im Vergleich zum März 2011. Zuwächse verzeichnet der Markt nur bei Impfungen gegen HPV sowie bei Mehrfachimpfungen mit Tetanus.

Insgesamt addieren sich die Impfausgaben im ersten Quartal auf 170,6 Millionen Euro, das entspricht einem Minus von 1,8 Prozent.

Zwangsrabatt auf Arzneien kratzt an der Milliarden-Grenze

Die Zwangsabschläge für Arzneimittelhersteller und Apotheker nähern sich nach drei Monaten mit 937 Millionen Euro bereits der Milliarden-Grenze.

Dabei entfallen 619 Millionen Euro auf die Hersteller und 318 Millionen Euro auf Apotheken.

Nach Zahlen von IMS Health ist die Bedeutung von Rabatten im generikafähigen Markt im ersten Quartal dieses Jahres weiter gestiegen.

Gemessen an der Zahl abgegebener Packungen entfielen 63 Prozent auf rabattierte Produkte. Im Jahresverlauf 2011 waren es noch im Schnitt 60 Prozent gewesen.

Dies spiegelt sich auch in der Generika-Quote, dem Anteil von Generika an allen GKV-Verordnungen im Markt patentfreier Arzneimittel.

Im Durchschnitt aller Kassenärztlichen Vereinigungen ist die Generika-Quote von April 2011 bis März 2012 um zwei Punkte auf 81 Prozent gestiegen.

Am niedrigsten ist die Quote in Baden-Württemberg (78) und Sachsen (79), am höchsten in Westfalen-Lippe (82) und Nordrhein (83 Prozent).

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