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Augenärzte lehnen Bericht des IQWiG ab

BERLIN (fst). Harsche Kritik hat der Berufsverband der Augenärzte am Bericht des Instituts für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) zu Früherkennungsuntersuchungen bei Kleinkindern geübt.

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Das IQWiG hat nach dem Anfang der Woche veröffentlichten Bericht in Studien keine belastbaren Aussagen zum Nutzen eines Screenings auf Sehstörungen für Kinder bis zu sechs Jahren finden können. Dagegen sah das Institut einen möglichen Schaden in falsch-positiven und falsch-negativen Diagnosen. Das könne zu Über- oder Untertherapie führen.

Der Berufsverband der Augenärzte hat diese Aussagen als "unsinnig" zurückgewiesen. Das IQWiG komme zu "für die betroffenen Kinder gefährlichen Schlussfolgerungen". Daher müsse der Gemeinsame Bundesausschuss die Expertise "zurückweisen", fordert der Verband. Andernfalls könnten die gemeinsamen Anstrengungen von Kinder- und Augenärzten scheitern, ein frühzeitiges Amblyopiescreening in den Katalog der Früherkennungsuntersuchungen aufzunehmen.

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