Kammer zeigt sich empört

BÄK-Präsident Reinhardt: Amtsenthebung türkischer Ärztevertreter ist „inakzeptabel“

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Berlin. Ein Zivilgericht in Ankara habe am 30. November elf gewählte Mitglieder des Zentralrates des Türkischen Ärztebundes (TTB) ihrer Ämter enthoben, meldet die Bundesärztekammer (BÄK). Ihnen werde die Beförderung von Terrorismus vorgeworfen.

„Der Umgang mit unseren Kolleginnen und Kollegen in der Türkei ist schockierend, beschämend und inakzeptabel“, kritisiert BÄK-Präsident Dr. Klaus Reinhardt die Entscheidung des Gerichts in einer Mitteilung der Kammer vom Samstag. „Die Integrität der organisierten türkischen Ärzteschaft wird systematisch angegriffen“, so Reinhardt weiter. Die deutsche Ärzteschaft stehe an der Seite der türkischen Kolleginnen und Kollegen und den Mitgliedern des Zentralrates des Türkischen Ärztebundes, insbesondere dessen Präsidentin Dr. Korur Fincanci. Reinhardt: „Wir fordern ein sofortiges Ende der Repressionen des türkischen Staates gegen Ärztinnen und Ärzte.“ (eb)

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