Brandenburg

Bereitschaft: Sechste Praxis gestartet

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KÖNIGS WUSTERHAUSEN. Die KV Brandenburg (KVBB) hat eine neue Bereitschaftsdienstpraxis eröffnet. Am Achenbach-Krankenhaus des Klinikums Dahme-Spreewald in Königs Wusterhausen versorgen seit 3. April niedergelassene Ärzte außerhalb der Sprechstundenzeiten Patienten mit akuten, aber nicht lebensbedrohlichen Erkrankungen.

Es ist die sechste Bereitschaftspraxis in Brandenburg. Sie erfüllt die Funktionen der gesetzlich geforderten Portalpraxen.

"Wir ergänzen damit in Königs Wusterhausen den etablierten ärztlichen Bereitschaftsdienst in seiner jetzigen Form", so der neue KV-Chef Dr. Peter Noack. Er misst der Praxis doppelten Pilotcharakter bei, weil nicht nur die ambulante Versorgung am Krankenhaus durch niedergelassene Ärzte ergänzt wird. Zusätzlich sollen Anrufer, die die KV über die bundesweite Bereitschaftsdienst-Rufnummer 116 117 erreichen, erstmals in die Praxis gesteuert werden. Die KV betreibt die Praxis in Kooperation mit dem Krankenhaus des Klinikums Dahme-Spreewald.

Klinikums-Geschäftsführer Michael Kabiersch sieht dadurch die Notaufnahme des Krankenhauses entlastet. 2016 haben 43.000 Patienten die Notfallambulanz des Achenbach-Krankenhauses aufgesucht. "Viele von ihnen kommen zu uns, obwohl sie auch einen Hausarzt hätten aufsuchen können. Für diese Fälle schaffen wir durch die Kooperation mit der KVRegioMed Praxis das richtige Angebot", so Kabiersch.(ami)

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