Osteopathen

Berufsgruppe fordert den Direktzugang

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ECHING. Der Bundesverband Osteopathie (BVO) wirbt mit einer Petition im Bundestag für die staatliche Anerkennung der Osteopathie als eigenständigen Beruf mit direktem Patientenkontakt.

Über die qualitativen Anforderungen an Ausbildungsumfang und -inhalte hinaus gebe es bisher keine gesetzlichen Regelungen.

In den USA und einigen europäischen Ländern sei das Berufsbild Osteopath anerkannt, erklärte der BVO.

Im Falle eines Direktkontakts zum Patienten könnten Osteopathen helfen, "die vorhandenen Engpässe sowie die Wartezeitproblematik in Arztpraxen zu reduzieren", glaubt der BVO.

Die Online-Petition kann noch bis zum 23. Februar mitgezeichnet werden. 511 Personen haben das bis Donnerstagmittag getan. (fst)

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Kommentare
Dr. Christian Schulze 30.01.201511:42 Uhr

Anerkennung nur als qualifizierter Beruf

Direkten Zugang sollte es nur geben aus Rücksicht auf andere Berufe mit standardisierter Ausbildung über 3 Jahre bei Physiotherapeuten und 11-13 Jahren bei Fachärzten erst geben, wenn im Bereich Osteopathie nachvollziehbare Therapiestandards entwickelt worden sind und die Behandlung dementsprechend wiederholbare und therapeutenunabhängige Ergebnisse liefert. Da hier die Meinungen und Methoden sehr stark differieren und es en vogue ist, zum sog. "Osteopathen" zu gehen von der Geburt bis ins hohe Alter halte ich es für schwierig, dies einfach so zuzulassen für eine höchst heterogene Gruppe von Therapeuten. Der Patient hat ja auch ansonsten in der Medizin Anspruch auf leitliniengerechte Behandlung, damit er wirklich geprüfte und bewährte Therapien erhält. Warum sollte das bei der Methode Osteopathie nicht auch so sein MÜSSEN auch wenn es gerade sehr in Mode ist?

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