Berliner Landesamt für Gesundheit und Soziales

Beschleunigte Verfahren für Ärzte und Pflegekräfte bei Berufserlaubnis

Die Hauptstadt konnte inmitten der Pandemie mit verschiedenen Maßnahmen neue Fachkräfte für die Versorgung der Bürger gewinnen.

Veröffentlicht: 28.04.2020, 12:38 Uhr
Gesundheitssenatorin Dilek Kalayci beim Besuch im Lagezentrum des Gesundheitsamts Mitte in Berlin.

Gesundheitssenatorin Dilek Kalayci beim Besuch im Lagezentrum des Gesundheitsamts Mitte in Berlin.

© Britta Pedersen / dpa

Berlin. Das Landesamt für Gesundheit und Soziales hat mehr als 1500 zusätzliche pflegerische und medizinische Fachkräfte für Berlin gewinnen können.

„Konkret bedeutet das: Rund 1100 Ärztinnen und Ärzte mit einer Approbation oder Berufserlaubnis, Studierende im Rahmen des ‚Praktischen Jahres‘ sowie über 400 zertifizierte Pflegekräfte – insgesamt also über 1500 neue, zusätzliche Fachkräfte für die medizinische und pflegerische Versorgung in der Corona-Krise“, erklärte Gesundheitssenatorin Dilek Kalayci (SPD).

Mehr als 260 Erlaubnisse konnten in den pflegerischen Berufen nach den staatlichen Prüfungen in den Gesundheitsberufen erteilt werden. In der vergangenen Woche fanden die bundesweit einheitlichen Prüfungen für Mediziner statt. Durch die Möglichkeit der Studenten, zwischen einer Teilnahme an der Prüfung oder einem vorzeitigen Beginn des PJ zu wählen, sei es Berlin gelungen, etwa 93 Prozent der Prüfungskandidaten für die medizinische Versorgung in Form eines PJ ab April oder Mai zu gewinnen.

Darüber hinaus fänden bis Ende Juni Kenntnisprüfungen für 100 ausländische Ärzte statt, wodurch dann die Bedingungen für die Approbationserteilung geschaffen werden. 50 Berufserlaubnisse wurden bereits erteilt, 130 weitere für Ärzte mit ausländischer Ausbildung können kurzfristig ebenfalls mit einer Wirksamkeit von drei Jahren erteilt werden.

Eine Verlängerung von ablaufenden Berufserlaubnissen werde Ärzten außerdem unbürokratisch gewährt, heißt es. Anträge von Ärzten und Pflegekräften mit ausländischer Ausbildung würden bevorzugt im Vergleich zu anderen Gesundheitsberufen bearbeitet. (mas)

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