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Bessere Hilfe für Kinder mit ADHS

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BERLIN (HL). Die rund 500 000 Kinder mit Aufmerksamkeits-Defizit- (Hyperaktivitäts-)Störung (ADHS) sollen eine wirksame Therapie bekommen. Die KBV hat dazu einen Vertragsprototypen entwickelt - jetzt müssten nur noch die Krankenkassen anbeißen und die Verträge auf der Basis von Paragraf 73 c SGB V konkretisieren.

Die Vermarktung ist allerdings bislang noch bei keiner einzigen der inzwischen sieben Vertrags-Blaupausen aus der KBV-Vertragswerkstatt gelungen, wie KBV-Vorstand Dr. Carl-Heinz-Müller gestern bei der Vorstellung des ADHS-Vertrags sagte.

Teilnehmen an dem Vertrag können Kinderärzte sowie Kinder- und Jugendpsychiater und -psychotherapeuten. Sie müssen Mindestmengen erfüllen, regionale Behandlungsteams bilden und in Qualitätszirkeln zusammenarbeiten. Das Ziel: Bessere Diagnostik und ein gezielter Einsatz der Pharmakotherapie.

Lesen Sie dazu auch: Qualitätstherapie für den Zappelphilipp

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