Brandenburg sieht sich als Vorhut beim Krebsregister

POTSDAM (ami). Das Land Brandenburg betrachtet sich als Vorreiter in der Qualitätssicherung und Dokumentation bei Krebserkrankungen. "Das Brandenburger Krebsregister erfüllt seit vielen Jahren die Anforderungen, die der Bund erst jetzt formuliert", so die märkische Gesundheitsministerin Anita Tack (Linke).

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Es werde seit langem auch zum Nachsorge-Management genutzt, also für regelmäßige Einladungen der Patienten und für Checklisten der Ärzte, was bei Nachsorgeuntersuchungen zu beachten ist. Allerdings ist die Finanzierung der einzelnen klinischen Register in Brandenburg derzeit teilweise ungeklärt.

Die Bundesregierung will die Finanzierung klinischer Krebsregister per Gesetz den Kassen übertragen. Bisher beteiligen sich in Brandenburg laut Ministerium die Träger der Nachsorgeleitstellen und die Kassen freiwillig an der Finanzierung dezentraler Krebsregister.

Tack will Planungssicherheit für die Register

Tack appellierte an die Geldgeber, die Finanzierung mindestens bis Ende 2013 fortzusetzen und ausstehende Finanzierungsvereinbarungen schnell abzuschließen, damit die Register Planungssicherheit gewinnen, bis neue Regelungen auf Bundesebene beschlossen sind.

Sie lobte zudem die Arbeit der brandenburgischen "Qualitätskonferenz Onkologie". Das Netz habe viele Fortschritte erreicht.

Die Ministerin verwies unter anderem auf die Zusammenführung der fünf regionalen Krebsregister zu einem landesweiten, klinischen Krebsregister, die Darmkrebsfrüherkennungs-Kampagnen und die jährlich erscheinenden Qualitätsberichte des Tumorzentrums Land Brandenburg.

Die "Qualitätskonferenz Onkologie" besteht seit dem Jahr 2000. Mitglieder sind unter anderem die Krankenkassenverbände, KV, Landesärztekammer, Landeskrankenhausgesellschaft und das Tumorzentrum des Landes Brandenburg.

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