Pflegemindestlohn

Brüderle warnt vor "Cockpit"-Niveau

Veröffentlicht:

BERLIN. Die Weiterentwicklung des Pflegemindestlohns darf nicht von der allgemeinen wirtschaftlichen Entwicklung und auch nicht von der allgemeinen Lohnentwicklung abgekoppelt werden, mahnt Rainer Brüderle, Präsident des Pflegearbeitgeberverbandes bpa. Anlass sind die von Verdi geforderten Steigerungen von 10,20 Euro auf 12,50 Euro die Stunde im Westen und im Osten von 9,50 Euro auf 12,50 Euro.

Das wäre ein Plus von 22,5 Prozent im Westen und 31,5 Prozent im Osten. Diese Forderungen erreichten "beinahe, Cockpit-Niveau", so Brüderle in Anspielung auf die Forderungen der Pilotengewerkschaft. Der Pflegemindestlohn steigt zum 1. Januar von 9,75 Euro auf 10,20 Euro im Westen sowie von 9,00 Euro auf 9,50 Euro im Osten. Die geltende Mindestlohn-Verordnung läuft am 31. Oktober 2017 aus. (maw)

Mehr zum Thema

Kommentar zur COVID-Pandemie

Impfquote macht Corona-Teilimpfpflicht obsolet

Blitzumfrage

Krankenpflegekräfte zu 95 Prozent gegen COVID-19 geimpft

Kommentare

Sie müssen angemeldet sein, um einen Kommentar verfassen zu können.
Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte und Ärztinnen sowie andere Mitarbeiter der Gesundheitsbranche Zugriff auf mehr Hintergründe, Interviews und Praxis-Tipps.

Jetzt anmelden »Kostenlos registrieren »

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

» kostenlos und direkt in Ihr Postfach

Am Morgen: Ihr individueller Themenmix

Zum Feierabend: das tagesaktuelle Telegramm

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen
Ab September greift die Tarifpflicht zur Bezahlung von Pflege- und Betreuungskräften in Altenheimen und bei ambulanten Pflegediensten. Pflegeeinrichtungen stehen zur Umsetzung drei Optionen offen.

© Sabine Naumann / Fotolia

Bessere Bezahlung

Richtlinien zur Tarifbindung in der Altenpflege genehmigt

Die Bundestagsabgeordneten Lars Castellucci (SPD, v.l.), Kirsten Kappert-Gonther (Grüne), Benjamin Strasser (FDP), Ansgar Heveling (CDU) und Kathrin Vogler (Linke) stellen im Haus der Bundespressekonferenz einen Gesetzentwurf zur Suizidbeihilfe vor.

© Wolfgang Kumm/dpa

Fraktionsübergreifend

Neuer Gesetzentwurf zur Sterbehilfe präsentiert