Bundesärztekammer gegen Termingarantie

Veröffentlicht:

BERLIN (ble). Der Präsident der Bundesärztekammer (BÄK), Professor Jörg-Dietrich Hoppe, hat einer Termingarantie in Arztpraxen eine Absage erteilt. "Das ist nett und gut gemeint, aber nicht zu realisieren", sagte Hoppe am Mittwoch. Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt (SPD) hatte am Dienstag eine entsprechende gesetzliche Regelung gefordert, um unterschiedlich lange Wartezeiten für PKV- und GKV-Patienten auszuschließen. Hoppe wies darauf hin, dass bestimmte Facharztgruppen schon heute überlastet seien. Wegen der Budgetierung müssten die Praxen zudem viele Patienten von einem ins nächste Quartal schieben.

Lesen Sie dazu auch: Schmidt will schnelle Terminvergabe und Honorar-Anpassung erzwingen

Lesen Sie dazu auch den Kommentar: Wahlkampfgetöse um Termine

Ihr Newsletter zum Thema
Mehr zum Thema

Anwältin erläutert Fristen

Regressbescheid nach 10 Jahren – ist das rechtens?

Kommentare
Sonderberichte zum Thema
Mehr als ein oberflächlicher Eingriff: Die Krankenhausreform verändert auch an der Schnittstelle ambulant-stationär eine ganze Menge.

© Tobilander / stock.adobe.com

Folgen der Krankenhausreform für niedergelassene Ärztinnen und Ärzte

Die Klinikreform bringt Bewegung an der Schnittstelle zwischen Praxen und Krankenhäusern

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: der Deutschen Apotheker- und Ärztbank (apoBank)
Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte und Ärztinnen sowie andere Mitarbeiter der Gesundheitsbranche Zugriff auf mehr Hintergründe, Interviews und Praxis-Tipps.

Haben Sie schon unsere Newsletter abonniert?

Von Diabetologie bis E-Health: Unsere praxisrelevanten Themen-Newsletter.

Jetzt neu jeden Montag: Der Newsletter „Allgemeinmedizin“ mit praxisnahen Berichten, Tipps und relevanten Neuigkeiten aus dem Spektrum der internistischen und hausärztlichen Medizin.

Top-Thema: Erhalten Sie besonders wichtige und praxisrelevante Beiträge und News direkt zugestellt!

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen

S3-Leitlinie Mammakarzinom

Brustkrebs: So viel Sport ist empfehlenswert

Lesetipps
Zwar liegen die Hepatitiden D und E im Schatten der beiden Typen B und C, doch gerade immunsupprimierte Patienten und Patientinnen sollten darauf sensibilisiert werden.

© nobeastsofierce / stock.adobe.com

Virushepatitis

Hepatitis D und E: Wichtig oder nicht?