Mutterschutzgesetz

Bundesrat sieht Novelle mit Skepsis

Veröffentlicht: 11.05.2017, 09:12 Uhr

BERLIN. Der Bundesrat wird die Novelle des Mutterschutzrechts passieren lassen, meldet in einer Entschließung aber Bedenken an.

Die Novelle sieht auf Freiwilligkeit beruhende Ausnahmen für die Beschäftigung Schwangerer und Stillender zwischen 20 bis 22 Uhr sowie an Sonn- und Feiertagen vor. In der Empfehlung, über die der Bundesrat am Freitag abstimmt, wird die Gefahr betont, dass "Schwangere und Stillende als abhängig Beschäftigte eine solche Entscheidung nicht immer frei treffen können". Zudem bedeute das Genehmigungsverfahren einen bürokratischen Mehraufwand.

Der Deutsche Ärztinnenbund hingegen begrüßt, dass in Folge dieser Novelle schwangere und stillende Ärztinnen "nicht mehr in ihrer Berufsausübung behindert und benachteiligt werden". Das Gesetz war seit 1952 mit wenigen Ausnahmen unverändert geblieben. (fst)

Mehr zum Thema
Schlagworte
Kommentare

Sie müssen angemeldet sein, um einen Kommentar verfassen zu können.
Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Newsletter bestellen »

Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte, Medizinstudenten, MFA und weitere Personengruppen viele Vorteile.

Die Anmeldung ist mit wenigen Klicks erledigt.

Jetzt anmelden / registrieren »

Top-Meldungen
Plasmaspende als Therapie bei COVID-19?

Studie mit schwer Erkrankten

Plasmaspende als Therapie bei COVID-19?

Was die Corona-Pandemie für Krisenregionen bedeutet

„ÄrzteTag“-Podcast

Was die Corona-Pandemie für Krisenregionen bedeutet

Diese Website verwendet Cookies. Weitere Informationen zu Cookies und und insbesondere dazu, wie Sie deren Verwendung widersprechen können, finden Sie in unseren Datenschutzhinweisen.  Verstanden