Freie Ärzte

Bundesregierung gefährdet medizinische Versorgung

Die Freie Ärzteschaft wettert gehörig gegen die Bundesregierung. Sie warnt: Die gesundheitspolitischen Beschlüsse gefährden die ambulante medizinische Versorgung.

Veröffentlicht: 02.10.2015, 12:02 Uhr

ESSEN. Die Freie Ärzteschaft (FÄ) hat die Bundesregierung aufgefordert, das Versorgungsstärkungsgesetz auszusetzen und die geplante Klinikreform zu stoppen.

"Andernfalls ist mit einer massiven weiteren Verschlechterung der medizinischen Behandlung der Bevölkerung zu rechnen", sagt FÄ-Vorsitzender Wieland Dietrich laut einer Mitteilung.

Kritik übt die Freie Ärzteschaft an der Praxisaufkaufregelung, der derzeitigen Bedarfsplanung und die Budgetierung, "die ohnehin seit Jahren die Versorgung verschlechtere", sowie den Termineservicestellen.

"Sie entziehen den Praxisärzten Mittel zur Patientenbehandlung, wenn die unrealistischen und bürokratiebedingt teuren Terminplanungen scheitern, weil zu wenige Ärzte da sind", führt Dietrich aus . (ths)

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