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CDU/CSU weiter gegen die Abgabe von Heroin

BERLIN (dpa). Die kontrollierte Abgabe synthetischen Heroins an Schwerstabhängige stößt im Bundestag weiter auf den Widerstand von CDU und CSU.

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Die Ergebnisse des Modellprojekts in sieben deutschen Städten seien "alles andere als überzeugend", sagte die Drogenbeauftragte der Unions-Fraktion, Maria Eichhorn (CSU). Trotz hoher Kosten seien die Vorteile im Vergleich zur klassischen Methadon-Therapie nicht bewiesen. Die Drogenbeauftragte der Bundesregierung, Sabine Bätzing (SPD), forderte den Koalitionspartner erneut zum Umdenken auf: "Die Diamorphin- Behandlung war und ist erfolgreich."

Mit dem Heroinersatz Diamorphin werden seit 2002 in sieben Großstädten Abhängige versorgt, bei denen andere Therapien wie eine Methadon-Behandlung nicht erfolgreich waren. Die finanzielle Förderung durch den Bund war Ende Februar ausgelaufen, eine weitere Unterstützung scheiterte am Widerstand der Union.

Vorerst laufen die Programme zwar weiter, aber ihre Zukunft ist offen. Im Gegensatz zur CDU/CSU-Fraktion wollen sowohl die SPD als auch der unionsdominierte Bundesrat die kontrollierte Heroinabgabe auf das gesamte Bundesgebiet ausweiten. Die CDU-Oberbürgermeisterin von Frankfurt/Main, Petra Roth, hatte ebenfalls für eine Fortsetzung des Projekts geworben.

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