DSO-Vorstand Beck zurückgetreten

FRANKFURT/MAIN (nös). Der kaufmännische Leiter der Deutschen Stiftung Organtransplantation (DSO), Dr. Thomas Beck, ist Berichten zufolge von seinem Amt zurückgetreten.

Veröffentlicht:

Hintergrund sind offenbar die Vorwürfe von Vetternwirtschaft. Beck soll unter anderem einen privaten Montblanc-Füller mit Stiftungsgeldern bezahlt haben.

Ein Gutachten der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft BDO hatte ihn jüngst nur teilweise entlastet.

Seinen jetzigen Rücktritt begründet Beck "mit Blick auf die Patienten auf den Wartelisten", berichtet "Spiegel Online" unter Berufung auf ein Schreiben des DSO-Stiftungsrates.

Beck wolle vermeiden, dass die Diskussion um seine Person dem Thema Organspende schade. Der Schritt erfolge einvernehmlich.

Schlagworte:
Ihr Newsletter zum Thema
Mehr zum Thema

Beschluss des Bundestags

Lebendorganspende: Gesetzgeber macht Überkreuzspenden möglich

Kommentare
Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte und Ärztinnen sowie andere Mitarbeiter der Gesundheitsbranche Zugriff auf mehr Hintergründe, Interviews und Praxis-Tipps.

Haben Sie schon unsere Newsletter abonniert?

Von Diabetologie bis E-Health: Unsere praxisrelevanten Themen-Newsletter.

Jetzt neu jeden Montag: Der Newsletter „Allgemeinmedizin“ mit praxisnahen Berichten, Tipps und relevanten Neuigkeiten aus dem Spektrum der internistischen und hausärztlichen Medizin.

Top-Thema: Erhalten Sie besonders wichtige und praxisrelevante Beiträge und News direkt zugestellt!

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen

Anwältin erläutert Fristen

Regressbescheid nach 10 Jahren – ist das rechtens?

Lesetipps
Skelettszintigraphie einer betroffenen Patientin mit Osteomalazie in den Hüften (gelb) nach intravenöser Eisentherapie mit Eisencarboxymaltose.

© Roland Haubner/Universitätsklinik für Nuklearmedizin Innsbruck

Beobachtungsstudie

Eisenmangel: Wahl des Eisenpräparats beeinflusst das Frakturrisiko

Markus Frühwein

© Porträt: privat | Spritze: Fiedels / stock.adobe.com

Sie fragen – Experten antworten

Keine Gelbfieberimpfung bei Patienten über 60 Jahren: Stimmt das?

Ein Arzt in einem weißen Arztkittel spricht mit einem männlichen Patienten über die Ergebnisse der medizinischen Untersuchung und gibt anhand dieser eine Behandlungsempfehlung ab.

© Pcess609 / stock.adobe.com

Kommunikationsfehler vermeiden

Tipps: So sollten Sie mit Patienten über Risiken und Zahlen sprechen