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Kommentar zu Kassenüberschüssen

Das Geld fest im Griff

Helmut LaschetVon Helmut Laschet Veröffentlicht:

Nein, die Gießkanne wird nicht betätigt. Die Überschüsse bleiben weiter im Bunker.

Pflichtschuldigst haben sich die Verwaltungsräte der beiden größten Ersatzkassen Barmer GEK und Techniker Krankenkasse am Freitag auf eindringliche Mahnungen aus der Politik und von der Rechtsaufsicht damit auseinandergesetzt, wie sie mit ihren Reserven umgehen wollen. Das Ergebnis: Keine Wohltaten, keine Prämienrückerstattung.

Nur graduelle Leistungsverbesserungen sieht das Bonus-Programm der TK vor. Das müssen sich die Versicherten dieser Kasse aber im Schweiße ihres Angesichtes - beispielsweise durch Mitgliedschaft in Sportvereinen und Teilnahme an Präventionsprogrammen erarbeiten.

Bei der Barmer wurde lediglich das Leistungsspektrum bei unverändertem Individualbudget flexibilisiert.

Zumindest die Zurückhaltung der Barmer ist gerechtfertigt: Noch vor zwei Jahren hatte die Kasse ein Defizit, erst letztes Jahr einen kleinen Überschuss. Anders die Finanzlage der TK. Sie schwimmt in Liquidität.

Aber was macht sie daraus? Die Bürger wollen, wie eine aktuelle Umfrage ergeben hat, kein Strohfeuer, sondern Zukunftsinvestitionen in eine sichere und bessere Versorgung. Dafür sind nun Ideen gefragt.

Lesen Sie dazu auch den Bericht: Dicke Kassenpolster: Von Prämien keine Spur

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