Gastroenterologen

Debatte um Wartezeiten ist "scheinheilig"

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BERLIN. Ungeachtet der Terminservicestellen können Patienten weiter direkt oder über ihren Hausarzt Termine beim Gastroenterologen vereinbaren. Darauf weist der Berufsverband niedergelassener Gastroenterologen (bng) hin.

Der bng-Vorsitzende Dr. Franz Josef Heil nimmt eine "scheinheilige Debatte" wahr, bei der niedergelassenen Fachärzten "der Schwarze Peter zugeschoben wird".

So behaupte die Bedarfsplanung trotz der Wartezeiten "eine internistische Überversorgung in ganz Deutschland" und verhindere ein "bedarfsgerechtes Angebot".

Ärgerlich sei, dass "erstaunlich viele Patienten Untersuchungstermine ohne Angabe von Gründen nicht wahrnähmen.

Interne Erhebungen zeigten, dass in jeder Praxis durchschnittlich zwei bis drei Darmspiegelungen pro Monat abgesagt würden.

Bei Magenspiegelungen oder Sprechstundenterminen seien es noch mehr. Auch dies trage zu Wartezeiten bei. (eb)

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