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Demenz: Zahl der Betreuungskräfte in Heimen steigt

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Kassen und Pflegeheime schließen offenbar immer mehr Verträge zum Einsatz von zusätzlichen Betreuungskräften für demenziell erkrankte Heimbewohner ab. Inzwischen seien mit weiter steigender Tendenz bereits über 4100 Verträge geschlossen worden, sagte K. Dieter Voß, Vorstand des GKV-Spitzenverbandes, auf dem Hauptstadtkongress laut einer Mitteilung des Bundesverbands privater Anbieter sozialer Dienste.

Grundlage der Anstellung von Pflegeassistenten ist der mit der Pflegereform geschaffene Paragraf 87b SGB XI. Er sieht vor, dass die Pflegekassen Zuschläge zu den Pflegesätzen für die zusätzliche Betreuung von Heimbewohnern mit einem besonderen Beaufsichtigungs- und Betreuungsbedarf an die Heime zahlen.

Voraussetzung ist, dass die Betreuer eine 160-stündige Qualifizierung sowie ein zweiwöchiges Praktikum absolvieren. Nach dem Willen des Bundesgesundheitsministeriums soll auf rund 25 demenziell erkrankte Heimbewohner eine zusätzliche, sozialversicherungspflichtige Betreuungskraft kommen. (ble)

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