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Deutsche BKK verteidigt "Rightcoding"

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BERLIN (ble). Der Chef der Deutschen BKK, Achim Kolanoski, sieht in der Aufforderung von Kassen an Ärzte, Diagnosecodierungen zu überprüfen, keinen Manipulationsversuch.

"Das Überleben einer Krankenkasse hängt heute davon ab, dass die Diagnosen stimmen", sagte Kolanoski mit Blick auf den neuen morbiditätsorientierten Risikostrukturausgleich. Für 80 im Strukturausgleich erfasste Krankheiten gibt es zusätzliche Zuweisungen aus dem Gesundheitsfonds. "Den Krankenkassen diese Korrekturen zu verbieten, hieße, sie pleitegehen zu lassen", so Kolanoski.

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Kommentare
Helmut Karsch 03.02.200912:23 Uhr

Upcoding wird zu Rightcoding

Die semantischen Spitzfindigkeiten mit den Kassen ihr Überleben sichern wollen grenzt schon ans Irrationale und unterstellt den Ärzten in der Vergangenheit fehlerhaft oder nicht Systemkonform verschlüsselt zu haben.
Diese Form der Mittelverwendung ist eine der Fehlallokationen im System und setzt dem Moral Hazard folgend, völlig falsche Anreize. Das hieraus enstehende Risikopooling seitens der Kassen wird alle Patienten die als "Kostgänger" nicht mit zusätzlichen Mitteln aus dem Morbi-RSA bedient werden, weil sie nicht die richtige Verschlüsselung haben, in Zukunft in eine besondere Form des Verzichts führen. Das ist der Verzicht auf Behandlung. Wenn man alles in einen Mixer wirft dann kann man am Ende nicht erwarten das etwas vernüftiges heraus kommt außer der "Pampe", die man(Frau Schmidt)gewollte hat.

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