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Deutsche bewerten Neuregelung zur Organspende positiv

HAMBURG (dpa). Die geplante Neuregelung zur Organspende wird einer Umfrage zufolge von den meisten Deutschen positiv bewertet.

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Drei Viertel halten es für richtig, dass sie künftig von ihrer Krankenkasse angeschrieben werden sollen, wie die DAK-Gesundheit in Hamburg mitteilte.

In dem Brief sollen Informationen sowie ein Organspendeausweis enthalten sein. Darauf kann man ankreuzen, ob man nach dem Tod spenden will, ob man dies nicht will oder ob man nur bestimmte Organe spenden will.

Für die repräsentative Forsa-Umfrage im Auftrag der Krankenkasse wurden 1000 Menschen rund um das Thema Organspende interviewt. Knapp die Hälfte (45 Prozent) erklärten, sie hätten sich schon intensiver mit dem Thema beschäftigt.

Angst vor Organspende bei jedem Vierten

70 Prozent gaben an, sie seien grundsätzlich damit einverstanden, dass man ihnen nach dem Tod Organe entnimmt. Rund ein Fünftel (21 Prozent) wollen keine Organentnahme nach dem Tod.

Ein Hauptgrund ist die Angst, dass Ärzte dann nicht alles tun würden, um bei schwerer Krankheit das Leben zu retten. Befürchtet wird auch, dass mit den Organen Geschäfte gemacht werden.

Mit der geplanten Reform werben Regierung und Opposition für ein aktives Ja möglichst vieler Menschen zu einer Spende nach dem Tod.

Ziel ist, die Zahl von täglich im Schnitt drei Menschen zu senken, die in Deutschland auf der Warteliste für ein Spenderorgan stehen und sterben.

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