Europawahl 2019

E-Dampfer setzen auf Petition

Via Bürgerbeteiligung will die E-Zigaretten-Branche eine gesonderte Regulierung erreichen.

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BERLIN. Die Regulierung elektronischer Zigaretten soll nach dem Willen der Branche Thema der Europawahl Ende Mai werden. Nach Angaben des Bündnisses für Tabakfreien Genuss (BfTG), das die Interessen kleiner und mittelständischer Unternehmen der deutschen E-Zigaretten-Branche vertritt, ist am Dienstag die europäische Initiative „Vaping is NOT Tobacco“ gestartet, die sich für eine bessere und evidenzbasierte Regulierung von E-Zigaretten einsetzt, in der die gesundheitlichen Unterschiede zwischen Dampfen und Rauchen berücksichtigt werden.

Unterstützt wird die paneuropäische Kampagne, die sich an die 17 Millionen Dampfer in der EU richtet, nach Angaben auf der Website von der britischen Reemtsma-Mutter Imperial Brands, dem nach Philip Morris, British American Tobacco und Japan Tobacco weltweit viertgrößten Tabakkonzern.

Die Kampagne steht auf zwei Säulen. Zum einen fußt sie auf einer Online-Petition im Rahmen der Europäischen Bürgerinitiative (EBI). Die unter anderem von Einzelpersonen aus Deutschland unterstützte Petition trägt den Titel „Let’s demand smarter vaping regulation“.

Zum anderen fußt sie auf der Basis-Kampagne, im Rahmen derer E-Dampfer ihren nationalen Wahlkandidaten einen persönlichen Brief schreiben können – oder sollen . „Zögern Sie nicht, den politischen Entscheidungsträgern mitzuteilen, wie E-Zigaretten Ihr Leben verbessert und beim Tabakstopp geholfen haben. Auf diese Weise werden sie sich an Ihre Erfolgsgeschichte erinnern, wenn sie über eine neue Regulierung sprechen“, heißt es auf der Website.

„Mit einer breiten Unterstützung der Initiative können wir den Versuch starten, eine Reform der EU-Gesetzgebung einzuleiten, die aktuell den potenziellen Wert von E-Zigaretten in Bezug auf die öffentliche Gesundheit nicht anerkennt“, resümiert Dustin Dahlmann, seines Zeichens Sprecher des Bürgerkomitees von „Vaping is NOT Tobacco“. (maw)

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