Masern-Ausbruch in Marburg

Elf Waldorfschüler erkrankt

Veröffentlicht:

MARBURG. Die Waldorfschule in Marburg steht im Zentrum eines Masernausbruchs in der Universitätsstadt. Nach Auskunft des Kreisgesundheitsamtes haben sich inzwischen elf Schüler aus den Klassen zwei bis elf angesteckt.

Ihr Zustand ist stabil, ein Jugendlicher musste ins Krankenhaus. Schüler und Lehrer, die nicht sicher immunisiert sind, dürfen die Schule zurzeit nicht betreten.

In den Klassen zehn bis zwölf sind das mehr als ein Viertel der Jugendlichen. Von den 40 Lehrkräften muss ein Kollege wegen fehlender Immunität zu Hause bleiben.

Das Gesundheitsamt geht davon aus, dass es weitere Masernfälle auch außerhalb der Schule geben wird: "Wir müssen damit rechnen, dass auch andere Einrichtungen betroffen sein werden. Das ist nur eine Frage der Zeit", sagte Dr. Martin Just.

Deswegen empfiehlt er dringend, sich jetzt noch impfen zu lassen. Der erste Masernfall wurde Anfang Mai in Marburg bekannt, als ein 17-jähriger Waldorfschüler erkrankte, der sich im familiären Umfeld angesteckt hatte. (coo)

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Kommentare
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Dr. Hans-Jürgen Schrörs

Wo bleibt die soziale Verantwortung

Spätestens wenn es persönliche Nachteile gibt lassen sich auch Waldörfler impfen, nämlich dann wenn sie einen Schüleraustausch im Ausland anstreben, bzw. ein Auslandsstudium planen. Nur schade, dass bei Einigen die soziale Verantwortung hier im eigenen Land fehlt.
Dr. med. Hans-J. Schrörs
FA für Allgemeinmedizin


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