Emil von Behrings Nachlass ab Mai online

MARBURG (coo). Die Marburger Philipps-Universität stellt den Nachlass des Medizinnobelpreisträgers Emil von Behring online. Sein Großneffe Christian-Ulrich Behring wird die Datenbank am 3. Mai in Marburg offiziell eröffnen. Ab dann können Forscher in rund 1700 Briefe, Labornotizen, Tagebücher und Sonderdrucke Einblick nehmen.

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Emil von Behring (1854-1917) gehört zu den bedeutendsten Persönlichkeiten Marburgs. Weltberühmt wurde er durch seine Entwicklung eines Diphterie-Serums, für das er 1901 mit dem ersten Medizinnobelpreis ausgezeichnet wurde.

Von dem Geld gründete der Forscher, der 1895 in die Universitätsstadt kam, die Marburger Behringwerke. Deren Nachfolgeunternehmen beschäftigen bis heute mehr als 4000 Menschen.

Er hinterließ eine umfassende Korrespondenz mit Persönlichkeiten wie Paul Ehrlich und französischen Kollegen. Bislang konnte das Behring-Archiv für die Forschung nur eingeschränkt genutzt werden.

Finanziert von der Deutschen Forschungsgemeinschaft hat die Arbeitsstelle für Geschichte der Medizin nun gemeinsam mit dem Institut für Geschichte der Pharmazie den gesamten Nachlass digitalisiert.

www.uni-marburg.de/behring-digital

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