Klinikärzte

Erste Verhandlungsrunde ohne Ergebnis

Die erste Runde der Tarifverhandlungen für Ärzte an den kommunalen Kliniken ist am Donnerstag ergebnislos zu Ende gegangen. Deutlich wurde aber bereits, dass die Vorstellungen von Marburger Bund und der Vereinigung kommunaler Arbeitgeberverbände (VKA) weit auseinanderliegen.

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DÜSSELDORF. "Wir haben einen klaren Auftrag unserer Mitglieder, die Arbeitsbedingungen in den Krankenhäusern zu verbessern.

Die VKA muss verstehen, dass wir hier nicht locker lassen und auf weitere substanzielle Fortschritte drängen werden", erklärte der Verhandlungsführer des Marburger Bundes Rolf Lübke am Donnerstag.

Der MB fordert eine lineare Gehaltserhöhung von 5,4 Prozent, sowie deutliche Verbesserungen im Bereitschaftsdienst. So soll pro Monat höchstens an zwei Wochenenden Bereitschaftdienste angeordnet werden dürfen.

Bereitschaftsdienste sollen zudem besser vergütet und die Berufserfahrung stärker berücksichtigt werden.

„Für die kommunalen Arbeitgeber sind solche Kostensteigerungen in keiner Weise darstellbar“, kommentierte VKA-Verhandlungsführer Joachim Finklenburg die Vorstellungend des MB.

Nach Darstellung der Arbeitgeber würden sich die Bereitschaftsdienste durchschnittlich um 34 Prozent verteuern.

Die Forderungen ergäben zusammen ein Kostenvolumen von rund neun Prozent, so die VKA. „Die geforderte massive Verteuerung des Bereitschaftsdienstes lehnen wir ab.

Die Krankenhäuser stellen an sieben Tagen in der Woche rund um die Uhr die Versorgung sicher. Dafür brauchen gerade die kleineren Abteilungen und Häuser einen bezahlbaren und praktikablen Bereitschaftsdienst“, so Finklenburg.

Die Verhandlungen werden am 15. Januar sowie am 3. Und 4. Februar fortgesetzt. (chb)

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