Berufspolitik

Freie Ärzte wollen Deutschen Ärztetag aufmischen

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KÖLN (iss). Die Freie Ärzteschaft ruft niedergelassene Ärzte bundesweit vom 18. bis 23. Mai zu Praxisschließungen auf. Adressaten der Aktionen sollen sowohl die Gesundheitspolitiker als auch die Vertreter des Deutschen Ärztetags sein, der dann in Mainz tagen wird.

Aus den Praxen heraus müsse der Wahlkampf für das Gesundheitswesen auf die Straße getragen werden, sagte der Präsident der Freien Ärzteschaft Martin Grauduszus. Immer weniger Geld komme in den Praxen an, die flächendeckende wohnortnahe Versorgung sei bedroht. "Dieser krankmachenden Gesundheitspolitik muss Einhalt geboten werden", sagte er. Gleichzeitig sei die Protestwoche ein wütendes Signal an den Ärztetag: "Wir fordern die Delegierten ultimativ auf, die Tagesordnung dergestalt umzuformulieren, dass aus einer ansonsten zu befürchtenden Nabelschau des Präsidiums ein Fanal der ärztlichen Kampfbereitschaft gegenüber Ulla Schmidt und der sie duldenden Bundeskanzlerin wird."

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