Gerlach neuer Sachverständigen-Chef?

BERLIN (vdb). Professor Ferdinand Gerlach, Leiter des Instituts für Allgemeinmedizin an der Uni Frankfurt, soll neuer Vorsitzender des Gesundheits-Sachverständigenrats werden.

Veröffentlicht:

Nach Informationen der "Ärzte Zeitung" steht seine Berufung durch den Bundesgesundheitsminister kurz bevor. Das BMG wollte dies auf Anfrage nicht bestätigen.

Gerlach würde Professor Eberhard Wille (70) ablösen, der vor einiger Zeit angekündigt hatte, nach zehn Jahren an der Spitze des Expertengremiums, den Vorsitz abgeben zu wollen.

Wille soll dem Rat aber weiterhin als stellvertretender Vorsitzender erhalten bleiben, heißt es.Gerlach ist seit 2007 Mitglied im Sachverständigenrat. Vor einem Jahr übernahm er dort den stellvertretenden Vorsitz.

Mit einem Wechsel an die Ratsspitze würde der 51-Jährige einen Generationswechsel einleiten. Im Herbst 2010 wurde Gerlach zum Vorsitzenden der Deutschen Gesellschaft für Allgemeinmedizin und Familienmedizin gewählt.

Gerlach gilt als ein Mann des Ausgleichs, der die bisweilen unterschiedlichen Positionen zwischen Ökonomen und Medizinern gut moderieren kann.

Schlagworte:
Mehr zum Thema

Monks Ärzte-im-Netz GmbH

Praxis-App für den bundesweiten Einsatz?

Vorschlag des Sachverständigenrates

Ärztekammer Westfalen-Lippe lehnt Weiterbildungsquoten ab

Kommentare
Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte und Ärztinnen sowie andere Mitarbeiter der Gesundheitsbranche Zugriff auf mehr Hintergründe, Interviews und Praxis-Tipps.

Haben Sie schon unsere Newsletter abonniert?

Von Diabetologie bis E-Health: Unsere praxisrelevanten Themen-Newsletter.

Das war der Tag: Der tägliche Nachrichtenüberblick mit den neuesten Infos aus Gesundheitspolitik, Medizin, Beruf und Praxis-/Klinikalltag.

Eil-Meldungen: Erhalten Sie die wichtigsten Nachrichten direkt zugestellt!

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen

Bessere Rahmenbedingungen für Praxen

Kabinett macht Weg für Lauterbachs Hausärzte-Gesetz frei

Aktuelle Forschung

Antikörper – die Verkuppler der Krebsmedizin

Lesetipps
Prof. Florian Wagenlehner, Urologe an der Justus-Liebig-Universität Gießen und Leitlinienautor der S3-Leitlinie zur unkomplizierten Harnwegsinfektion, gibt an, dass eine nichtantibiotische Therapie als Alternative zur antibiotischen Behandlung erwogen werden kann, da wie Studien gezeigt haben, bei ungefähr zwei Drittel der Patientinnen auf Antibiotika verzichtet werden könne.

© Dr_Microbe / stock.adobe.com

Blick in die überarbeitete Leitlinie

Auf Antibiotika verzichten? Was bei unkomplizierter Zystitis hilft