Niedersachsen / Hamburg

Gründung eines Forums für Hausärztinnen

Um sich mit Kolleginnen auszutauschen und Unterstützung zu erhalten, gründen die Hausärzteverbände Niedersachsen und Hamburg ein „Forum für Hausärztinnen“.

Veröffentlicht:

HAMBURG. Die Zahl der Ärztinnen wird in Zukunft deutlich steigen. In den vergangenen Jahren wurden bereits über 60 Prozent der Facharztabschlüsse in der Allgemeinmedizin von Frauen erworben, begründen die Landesverbände Hamburg und Niedersachsen des Deutschen Hausärzteverbandes die Gründung eines Forums für Hausärztinnen.

Auf Bundesebene gibt es ein solches Forum bereits seit 2016. Nun wollen die beiden Fachärztinnen für Allgemeinmedizin und jeweiligen Landesvorstandsmitglieder Dr. Kristina Spöhrer aus Winsen und die Hamburger Hausärztin Dr. Jana Husemann Hausärztinnen für das Landesforum gewinnen.

„Uns ist es wichtig, mit einem Forum das Bild der Einzelkämpferin im Beruf aufzubrechen und zugleich Mentorinnen zu sein für alle Fragen, die auf dem Weg zur Selbstständigkeit, zur Weiterbildung oder zum berufspolitischen Engagement auftauchen“, so Spöhrer per Pressemitteilung.

Jede, die Interesse hat sich zu vernetzen, Mentoring mit zu gestalten oder in Anspruch zu nehmen sowie Berufspolitik weiter zu entwickeln, sei herzlich eingeladen. Auch Ärztinnen in Weiterbildung und Studentinnen seien willkommen.

Auf der Auftaktveranstaltung am Freitag ab 15.30 Uhr wollen Spöhrer und Husemann die bestehenden Konzepte auf Bundes- und Landesebene vorstellen, zusammen diskutieren und Wege für die beiden Landesverbände erarbeiten. (ato)

Schlagworte:
Ihr Newsletter zum Thema
Mehr zum Thema
Kommentare
* Hinweis zu unseren Content-Partnern
Dieser Content Hub enthält Informationen des Unternehmens über eigene Produkte und Leistungen. Die Inhalte werden verantwortlich von den Unternehmen eingestellt und geben deren Meinung über die Eigenschaften der erläuterten Produkte und Services wieder. Für den Inhalt übernehmen die jeweiligen Unternehmen die vollständige Verantwortung.
Sonderberichte zum Thema
Mehr als ein oberflächlicher Eingriff: Die Krankenhausreform verändert auch an der Schnittstelle ambulant-stationär eine ganze Menge.

© Tobilander / stock.adobe.com

Folgen der Krankenhausreform für niedergelassene Ärztinnen und Ärzte

Die Klinikreform bringt Bewegung an der Schnittstelle zwischen Praxen und Krankenhäusern

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: der Deutschen Apotheker- und Ärztbank (apoBank)
Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte und Ärztinnen sowie andere Mitarbeiter der Gesundheitsbranche Zugriff auf mehr Hintergründe, Interviews und Praxis-Tipps.

Haben Sie schon unsere Newsletter abonniert?

Von Diabetologie bis E-Health: Unsere praxisrelevanten Themen-Newsletter.

Jetzt neu jeden Montag: Der Newsletter „Allgemeinmedizin“ mit praxisnahen Berichten, Tipps und relevanten Neuigkeiten aus dem Spektrum der internistischen und hausärztlichen Medizin.

Top-Thema: Erhalten Sie besonders wichtige und praxisrelevante Beiträge und News direkt zugestellt!

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen

Interview mit Johanna Ludwig von der gematik

Digitale Prozesse in der Arztpraxis neu denken

Differenzialdiagnosen im Blick

Hängendes Augenlid – Schauen Sie auch auf die Pupillen!

Lesetipps
Ein älterer Mann muss stark husten und hält eine Hand auf seine Brust.

© Getty Images

Infektionsmanagement

Keuchhusten: Was bei der Behandlung Erwachsener wichtig ist